Montag, 31. August 2020
Mittwoch, 26. August 2020
Natur heilt , auch Bandscheiben . Rene Graeber .
https://www.naturheilt.com/Inhalt/Bandscheiben.htm
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Bandscheiben: Bandscheibenvorfall und Bandscheibenvorwölbung
Erfahrungen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

Statistisch gesehen gibt es von zehn Menschen nur einen, der in seinem Leben niemals von Rückenschmerzen geplagt wurde. Dagegen treten allein in Deutschland jährlich ca. 800.000 neue Bandscheibenvorfälle auf, von den anderen Ursachen für Rückenschmerzen mal ganz zu schweigen. Ungefähr 70.000 bis 80.000 Betroffene werden operiert.
Prof. Dr. Jürgen Harms, Chefarzt im Klinikum Karlsbad-Langensteinbach, sagt dazu: "40.000 Operationen davon wären vielleicht nötig." Wenn er recht hat, bedeutet das: Die Hälfte der Operationen, die sehr häufig mit dauerhaften Bewegungseinschränkungen einhergehen und sogar selbst dauerhafte Schmerzen verursachen können, wäre vermeidbar!
Und in der Tat beobachte ich in der Praxis immer wieder Patienten, die ein endloses "Doktor-Hopping" hinter sich haben. Da werden nacheinander Neurochirurgen, Orthopäden, Sportärzte, Akupunkteure und andere Ärzte und Heilpraktiker-Kollegen aufgesucht. Und je nachdem welchen Facharzt oder Fachtherapeuten Sie gefunden haben, heißt es: abwarten, Krankengymnastik, Schmerztablette oder sofort operieren. Und das nicht bei unterschiedlichen Patienten, sondern bei dem GLEICHEN Patienten, mit der gleichen Problematik.
Während Mitte/Ende der 90er Jahre jeder operiert wurde, der irgendwelche Rückenschmerzen hatte (etwas überspitzt ausgedrückt), so wird heute erst einmal versucht, nicht zu operieren. Aber auch das ändert sich in den letzten Jahren wieder, vor allem seit die "Mikrochirurgie" Einzug gehalten hat. Weil sie nicht so belastend für den Körper ist wie das alte „Aufschneiden“, werden wieder mehr Patienten schnell auf den Operationstisch gelegt.
Dennoch tendieren vernüntigerweise viele Ärzte erst einmal zum Abwarten und zu einer sogenannten "konservativen" Therapie. Erst wenn alles andere versagt, wird nach etwa sechs bis acht Wochen eine Operation ins Auge gefasst.
Bei schweren Lähmungserscheinungen oder wenn Blase und Darm nicht mehr "funktionieren", wird allerdings oftmals sofort operiert.
Bandscheibenvorfall oder Bandscheibenvorwölbung?
Sowohl beim Bandscheibenvorfall als auch bei der Bandscheibenvorwölbung handelt es sich um eine Verlagerung des gallertartigen Kerns der Bandscheibe (Nucleus pulposus) durch Risse in deren Faserring.
Beim Bandscheibenvorfall ist der Gallertkern durch den Faserring ausgetreten, bei der Bandscheibenvorwölbung hat der Gallertkern den Faserring nur "vorgewölbt". Eine Bandscheibenvorwölbung hat mit "konservativen" und alternativen Methoden immer eine sehr gute Prognose.
Voraussetzung für den Heilerfolg ist, dass die Ursachen (siehe unten) abgestellt werden.
siehe auch: Hexenschuss - Ischialgie - Rückenschmerzen